Fairmondo Buchhandel + Runde Sache-Abo = Bücher-Abo!?

Vor ein paar Tagen kam mir die Idee, ob man den Buchhandel und das Runde-Sache Abo nicht kombinieren könnte, in dem man ein Bücher-Abo anbietet:

Das könnte so aussehen, dass das Fairmondo-Team jeden Monat ein Buch auswählt, dass die Abo Kunden dann bekommen (Abo ~20 € also 1 Hardcover oder 2 Taschenbücher).
Das Buch sollte ggf. ein Neuerscheinung sein, damit die Chance geringer ist, das man es schon hat.

Die langweiligere (aber flexiblere und weniger aufwändige) Option wäre: Jeden Monat ein 20 € Gutschein.

Vorteile für FM sind die bekannten Abo-Vorteile: Regelmäßigkeit + Planbarkeit.

Was meint Ihr?

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Ich würd sagen, da kommst du 30 Jahre zu spät.
Das war nicht zufällig vor deiner Zeit ? :wink:

hm, glaube nicht, dass das funktionieren würde.
Jeden Monat ein Buch halte ich für viel zu viel, und ein ganzes Buch “mal zum probieren” gleich zu kaufen finde ich auch einen eher schlechten Deal, da kaufen die meisten wohl lieber gezielt. 20€ auszugeben um einen 20€ Gutschein zu erhalten, da erschließt mir auch nciht so recht der Sinn für dendie Kundin.

Das wäre also nen Abo, das meiner Einschätzung nach wenn, dann nur sehr wenige Leute ansprechen würde. Und FM hat ja neulich erst Abos eingestampft, wo es zu wenige Abonnenten gab, weil der Aufwand den Gewinn überstiegen hat.

Prinzipiell aber eine gute Idee das mit den Abos, vielleicht hat ja noch jemand eine Idee, wie man das gestalten könnte, dass es auch für den Abonnent einen echten Mehrwert hat, so dass man mit genügend Abonennten rechnen kann, und es sich so für beide Seiten lohnt. :slight_smile:

Für die Jüngeren unter uns (und die Älteren, die sich vielleicht erinnern):

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Ein Beitrag wurde in ein existierendes Thema verschoben: Direkt von den Erzeugenden Kaufen?!

Es gibt ja auch Menschen, die 20 € / Monat für eine Fittness-Studio ausgeben und das mit der Motivation (wenn ich’s schon bezahlt hab, werde ich auch öfter hingehen) begründen.

…und Bücher sind ja Fittnes für den Geist, vielleicht funktioniert das ja ähnlich! :slight_smile:

…hatte ich überhaupt nicht im Kopf, aber jetzt, wo Du’s sagst, ja da gabs mal was…

Naja, der Bertelsmann Buchclub ist zwar geschlossen worden, aber die Büchergilde Guttenberg betreibt ja jetzt noch so ein System, https://de.wikipedia.org/wiki/Büchergilde_Gutenberg .
Ein Buchabo mit einem Buch pro Monat fände ich auch zuviel, eines alle 3 Moante ginge zwar schon, aber m.E. müsste man dem Kunden ja noch einige Goodies anbieten, d.h. keine Versandkosten oder preiswertere Bücher (was ja wegen der Buchpreisbindung nicht geht) o.a.

Evtl. ginge so was mit E-Books, aber eigentlich denke ich sollten wir uns als Fairmondo vorrangig um den Marktplatz kümmern und das Buchgeschäft nicht allzu sehr fokossieren.

Ich finde die Idee nicht schlecht, wenn man den Marktplatz mit einbindet und etwas Start-Up-Geist mit reinbring.

Was wäre denn, wenn es so ein ABO gäbe, bei dem man gezielt nur die Bücher anbietet, die über Crowd-Funding überhaupt finanziert wurden und ggf. von Neulingen stammen. So könnte man Neu-Authoren unterstützen und den Verkaufstraffic über den Marktplatz abwickeln.

Mal zum schnuppern: https://www.startnext.com/Projekte.html#!literature/fundings/crowdindex-d/10/4124

Man müsste sich kurzfristig mit den Authoren einig werden und dann auf dem Marktplatz eine Art Authoren-Start-UP-Abo anbieten.

Pro:

  • Alleinstellungsmerkmal unter den Marktplätzen
  • Traffic auf dem Marktplatz = mehr Umsatz
  • Unterstützung der Jungauthoren
  • Medial nutzbar

Contra:

  • Redaktioneller Aufwand bei Zusammenstellung der Abos
  • Kosten-Nutzen-Rechnung -> Lohnenswert?

Vielleicht also eine weiterführende Überlegung wert…

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Gefällt mir, und passt ein Bisschen zu einem anderen Gedanken, den ich auch in den letzten Tagen hatte: Ich würde auf FM gerne mehr “Direkt vom Erzeuger” kaufen/sehen, also z.B.

  • Bücher, direkt vom Autor,
  • Musik (CDs…) direkt vom Künstler,
  • Öl direkt von der Ölmühle,
  • Getreide direkt vom Bauern,
  • Shampoo direkt vom Hersteller usw.

(…vielleicht mach ich dazu mal ein eigens Thema auf …)

Valider Einwand, wir werden uns ja auf der kommenden Generalversammlung auch zum Buchhandel austauschen. -> Diese Ideen dort mit in die Diskussion einbringen.

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Ein Beitrag wurde in ein neues Thema verschoben: Wieviel Händlerumsatz braucht der Marktplatz ?

@Eifel-Meikel Dazu reicht doch dann vielleicht auch das Thema: Neues zu der Transparenzseite

Grundsätzlich will keiner eine Idee verheizen, wenn sie keine Chance hat. Wenn wir jedoch jede Idee gleich runterputzen und sie damit töten, dürfen wir uns nicht über mangelde Mitgestaltung aufregen.

Dein o.g. Einwand ist berechtigt. Jedoch an dieser Stelle offtopic :slight_smile:

@jo01
Ja, direkt die Erzeuger mit den Verbrauchern in Verbindung bringen ist nicht neu aber authentisch!

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[Als Moderator]
…genau, bzw. gleich ein neues Thema (wie Du ja auch an anderer Stelle vorgeschlagen hast); das hab ich jetzt eröffnet und Meikels Beitrag dorthin verschoben.

Toller Ideeansatz meines Erachtens.

Eine Abwandlung, wie es in meiner Vorstellung funktionieren könnte: Kombination aus Memo-Mehrweg-Transportverpackung (Prinzip: Wiederverwendbar, robust/ langlebig, hochwertig recyclebar, hat Blauen Engel) und Bücherrecycling/Bibliothek -> Buchmieten für einen Monat (oder 3), dann weiterschicken an Freund/Freundin oder zurück zu Fairmondo.

Bücher können tatsächlich auch ein zweites Mal gelesen werden :wink: Warum also immer Neubuch? Das muss nicht extra für jedes Mal Lesen hergestellt werden, denn es gibt es schon :wink:

Problem: Weil keine Neubücher hat FM-Bookstore nix davon (aber die Umwelt, glaube ich). Weil es keine Neubücher sind, haben vielleicht die ganzen Privatanbieter bei FM mehr davon, von denen die Bücher ausgewählt werden?!?

Durch Weiterschicken könnte noch ein Werbeeffekt für FM dabei entstehen, wenn man geschickt auf FM hinweist. Z.B. via Box, dass man irgendwas bekommt, wenn man bei Erhalt der Box von Dritten sich bei FM anmeldet und sagt, welche Box man gerade bekommen hat (ähnlich wie mit Einkaufswagen, deren Nummern an der Kasse eingetippst werden). Vorstellen kann ich mir auch eine Verknüpfung mit einer Art Empfehlungs-/ Rezessionsportal.

Noch unklar, was mit der Box (und deren Kosten) passiert, wenn das Buch damit weitergeschickt wird, wem das dann in Rechnung gestellt wird oder ob man es dann irgendwann wieder gut schreibt, wenn genau diese Kiste mal wieder zu FM zurückkehrt (per Barcode erkennbar?!?). Hier die Optionen, die man bei Memo nach einem Versand mit dieser Box hat: Rücksendung binnen 14 Tagen versandkostenfrei, danach hat man sie “gekauft” und sie wird einem in Rechnung gestellt. Beim Rückversand kann man noch zwischen DPD und Post wählen (Retourscheine liegen bei) und kann sie sogar als “Wertstoffbox” vollstopfen mit Recyclebarem.

Würde IMHO im Ansatz eher die FM-Platfform unterstützen als den Buchverkauf.

Aber vielleicht gibt es das ja auch alles schon…

Das gefällt mir allerdings, wenn es denn Neubücher sein sollen.

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Hmmm, könnte leicht zum Verlustgeschäft für Fairmondo werden, gesetzt dem Fall, dass initial Neubücher verschickt werden. Die müssten dann ja erstmal ein paar mal ausgeliehen werden, um den Neupreis wieder drin zu haben. Und nachdem sie einmal ausgeliehen wurdne, kann man sie nicht mehr als neu verkaufen. Kann natürlich sein, dass Fairmondo über den Zwischenhändler auch Zugang zu gebrauchten Büchern hat, dann könnte das interessant sein!

ja da ist mir leider auch noch vieles unklar bei… denke das mit dem Weiterverschicken an Freunde ist ne Sache die es nochmal komplizierter macht. Und ist auch eher ein Spezialfall, in den meisten Fällen wird die Box wohl erstmal zurück an Fairmondo gehen.

Habe diesen Thread grad zum ersten Mal gelesen, und möchte diese Idee aufnehmen, etwas weiter spinnen und konkreter machen. Das ist jetzt noch “laut gedacht”, aber in dieser Richtung wäre sicher was möglich:

Man kann bei Fairmondo ein Bücher-Abo zeichnen. Etwa 10€ im Monat. 20€ Einrichtungsgebühr.
Sagen wir mal 100 Personen machen mit.

Mit den Einrichtungsgebühren werden also 100 Bücher und (wiederverwendbare) Verpackungen gekauft, genau die, die die Abonennten bestellen.
Ich würde für diesen Aboshop erstmal ein reduziertes/gefiltertes Buchsortiment verwenden (Bücher nicht älter als 1 Jahr, VK bis 25€/Stück, unter 1kg, …).

Unsre 100 Mitglieder bekommen ihre Bücher, lesen die, und nach ca. 1-2 Monaten sind sie spätestens fertig (müssen fertig sein?). Dann klicken sie im Büchershop im persönlichen Nutzerkonto auf das Buch, - „fertig gelesen, bereit zum Versand!“.

Entsprechend wird das Buch im Shop als „im Lesezirkel verfügbar“ sichtbar gemacht.
Wer der Abonnenten nun dieses Buch bestellt, löst eine automatische Mail aus an den derzeitigen Besitzer. Dieser hat mit seinem 1. Buch ausserdem leere Adressetiketten bekommen und passende Briefmarken. Nun schreibt er die Adresse aufs Etikett klebt die Briefmarke drauf und schickt das Buch weiter. (Der Versand als Büchersendung kostet bis 500g 1.20€, bis 1000g 1,70€)
Im Shop klickt er auf „verschickt“. (Der Shop weiß nun, dass er statt 5 nur noch 4 Briefmarken hat.)

Im Maße wie nun neue Abonnenten gewonnen werden können, werden neue Bücher gekauft. Und vielleicht 5€ pro Person und Monat werden ebenfalls für neue Bücher zurückgelegt.
Es ist im vitalen Interesse aller, dass möglichst bald weitere Abonnenten gefunden werden. Das vergrößert den Neubuchbestand.

Wer gute gebrauchte Bücher hat, kann diese im Katalog ebenfalls als verfügbar aktivieren, und bekommt dafür einen moderaten Betrag (Zustand mindestens gut, 3€/Softcover, 6€/Hardcover…) erstattet, falls dieses Buch bestellt wird.

In der monatlichen Grundgebühr ist „1 Buch erhalten per Post“ enthalten. (Die 10€ zahlt man sonst monatlich im Buchladen für ein kleines Paperback).
Wer mehr Bücher braucht über das Aboprogramm, zahlt z.B. 3€ pro Buch.

Die Bücher gehören nach dem ersten Versand dem Lesezirkel (Fairmondo). Werden sie nach Erinnerung nicht weitergeschickt, wird der Restwert des Buches + Gebühr in Rechnung gestellt.

Ein Teil des Shop-Programmes müsste halt den Bücherzirkel-Briefmarkenbestand der Nutzer überwachen/mitzählen, und im geeigneten Moment daran erinnern, mit einem Neubuch, notfalls per Brief, Briefmarken mitzuschicken. (Später kann sich der Nutzer den Briefmarkenwert vielleicht anderweitig erstatten lassen und sie selber kaufen).

Gute wäre vielleicht, wenn man die kleinen hin- und her Geldbewegungen intern erfassen und dann vierteljährlich abrechnen kann?

Bevor ich jetzt noch mehr ins Detail gehe, würde ich mich über etwas konstruktives Feedback sehr freuen!

Benjamin

PS: Wichtigste Frage: Wer kann helfen bei sowas?

Und wer würde als Abonnent mitmachen?

  • Da wär ich ziemlich sicher dabei!
  • Nix für mich.

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Grundvoraussetzung für dieses Projekt wäre allerdings ein funktionierender Buchshop, mit Bildern und Suchfunktion …
Vielleicht müsste man dafür Fremdsoftware und eine Subdomain nutzen?

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…diese eigene Thema hab ich dann scheinbar nicht aufgemacht - oder ich finde es nicht.
Dern Wunsch „direkt kaufen“ hab ich weiterhin.

Für Digitale Musik hab ich dazu inzwischen Bandcamp: https://bandcamp.com/ entdeckt: DRM-Frei MP3s als Download kaufen, die Künstler:innen bekommen 80 % vom Kaufpreis.

…und für Digitale Bücher gefällt mir Leanpub: https://leanpub.com/.(auch mit den 80%).

Test.

(Bitte nicht weiter beachten).