Änderungen in der Preisgestaltung - Dein Input ist willkommen!


#1

Liebe Freunde, liebe Händler, liebe Kunden

Seit einigen Jahren ist unser Marktplatz für “private” Verkäufer kostenlos.
Leider gibt es in letzter Zeit immer mehr Händler, die sich “Privat” anmelden
um die sowieso schon geringen Gebühren zu sparen. Dadurch fehlen uns
wichtige Einnahmen, die wir benötigen um unser Kernteam zu bezahlen oder
die laufenden Kosten tragen zu können.

Wir verlieren dadurch leider auch immer mehr die eigentlichen Ziele von
Fairmondo aus den Augen.

Dank unserer Unterstützer und Querfinanzierungen stehen wir zwar auf
stabilen Beinen, aber dass ist keine Lösung auf Dauer, zumal viele unserer
Mitglieder und Unterstützer unsere Querfinanzierungen schon kritisiert haben.

Um unseren Marktplatz weiter fair betreiben zu können, muss es sich finanziell
selbst tragen können. Deswegen möchten wir grundlegend die Preispolitik ändern.

Bis jetzt gibt es nur Ideen und ich möchte euch alle dazu einladen, sich an
der Lösungsfindung zu beteiligen. Die ersten Ansätze waren:

  • Privat und Gewerblich gleich zu stellen um Missbrauch zu verringern.
  • Eine bestimmte Anzahl Artikel pro Jahr dürfen kostenlos verkauft werden
  • Bis zu einer bestimmten Wert-Obergrenze dürfen Artikel kostenlos verkauft
    werden
  • Beides in Kombination
  • Nachhaltige und faire Artikel kosten weiterhin nur die halben Verkaufsgebühren,
    jedoch bewertet ein Rat aus mehreren ehrenamtlichen Genossenschaftsmitgliedern
    ob ein Shop, Händler oder Artikel fair und nachhaltig ist.
  • Shops oder Händler können sich einmalig bewerten lassen, wenn sie nur
    zertifizierte Artikel anbieten möchten.

Wir hoffen auf eine positive Diskussion und viele gute Ideen.


Angebot und Tool an Dawanda-Verkäufer?
Dawanda Kampagne
Preisgestaltungs-Wunsch Minimal-Anpassung: "privatprofil" wie Firmenprofil behandeln
#2
  • Provision für privat, ja, bitte. Die Abschaffung damals hat mich geärgert.
  • Einstellgebühr - dagegen. Weder für privat noch für gewerblich. Ich war einige Zeit gewerblich aktiv und nur durch große Artikelzahlen lässt sich überhaupt was bewegen.

#3

Tut mir leid, war schlecht ausgedrückt.
Einstellgebühren wird es nicht geben, hab “eingestellt” in “verkauft” geändert.


#4

Ich wäre für “beides in Kombination”.

Für die meisten privaten Verkäufer ändert sich nicht. Händler können die Plattform erst einmal ausprobieren. Die Frage privat/gewerbl. ist für FM obsolet (generell zwar nicht, aber halt für die Gebühren). Es schreckt nicht die Erstinteressenten ab (mehr Gebühren = weniger Angebote = weniger Gesamtumsatz).


#5

Für mich Lösung 1b. 1a wäre, alle zahlen die gleiche Provision. Ist ja eigentlich egal, wenn man gebrauchte Sachen verkauft, ob man einen kleinen Teil des Erlöses an die Plattform zahlt. Und realistisch betrachtet ist FM im Moment nicht mal ansatzweise Konkurrenz zu den großen Anbietern. Das heißt, hier “tummeln” sich (wenn überhaupt) Idealisten. Sollte daher für die Bestandsanbieter nicht abschreckend sein.


#6

@saschm Das ist wirklich ein Argument. Ich weiß halt nicht, was letzten Endes besser ist. Jetzt von den Idealisten Umsatz bekommen, aber potentielle Kunden abschrecken oder letztere Mitnehmen.

Ich vertrete die Auffassung, so viel wie möglich Grundrauschen zu erzeugen. Was aber besser ist, weiß ich nicht.


#7

Die Wiedereinführung der Gebühr für Privatverkäufer finde ich persönlich sehr gut, da ich die Abschaffung nicht befürwortet habe.
Ich denke, dass die Rangehensweise eigentlich schon okay ist: Der, der das Verkaufen hier testen möchte, kann dies ja zunächst kostenfrei machen, falls es sich nicht um einen recht wertvollen Artikel handelt.
Wenn man dann mehr verkaufen will, muss man halt als privater und kommerzieller Verkäufer zahlen, wie auf nahezu jeder anderen Plattform.


#8

Das “faire Prozent” sollte ganz abgeschafft werden oder in die eigene Kasse fließen. Soweit mir bekannt, ist die Unterstützung zwar in der Satzung festgeschrieben, aber das kann man auch anders lösen oder die Satzung ggf. ändern. Das faire Prozent ist durch den Buchhandel sowieso nicht mehr 1% vom Gesamtumsatz, sondern nur noch von den minimalen Marktplatzumsätzen. Fairmondo sollte sich zurzeit besser selbst unterstützen und die Gebührenstruktur so einfach und transparent gestalten wie möglich.

Nebenbei gefragt: Wo kann man die aktuelle Satzung downloaden?


#9

Hier: https://www.fairmondo.de/satzung

Das mit den Fairen Prozent könnte man diskutieren,… ob das noch Sinn macht, bring das Thema doch mal zur nächsten GV ein.


#10
  • Eine bestimmte Anzahl Artikel pro Jahr dürfen kostenlos verkauft werden
  • Bis zu einer bestimmten Wert-Obergrenze dürfen Artikel kostenlos verkauft
  • werden
  • Beides in Kombination

Hallo an Alle,

ich bin hier nicht sonderlich aktiv, aber als ich gerade eine Info per Mail über diese Diskussion bekommen habe, muss ich auch noch mein “Senf” dazu geben :wink:

Ich finde es gut, Verkaufsgebühren auch für Privatanbieter einzufordern. Gleiches Recht für alle und wie schon erwähnt, wird Missbrauch gleich vorgebeugt, also gleiche Höhe an Verkaufsprovisionen für Privat und Gewerblich.

Zu den Punkt: Bestimmte Anzahl pro Jahr dürfen kostenlos verkauft werden: Gibt es schon ein Gedanke, wie hoch es sein sollte? Es gibt ja ein Unterschied zwischen erst einmal eingestellt und hoffen auf einen Verkauf, und tatsächlich verkauft. Man kann also nicht vorher wissen, was und vor allem, wieviel man im Jahr verkaufen KANN. In die Glaskugel schauen, können sicherlich niemand von uns. :wink:

Die Wert Obergrenze stößt etwas bei mir auf. Ich bin kein Verkäufer mit Produkten unter 10,- oder 30,- Euro. Wenn ich Produkte einstelle, dann meist in 3stelliger Preishöhe. Vielmehr sollte dann der Augenmerk auf die Anzahl der Verkaufszahl von Produkten liegen und nicht deren Preisgruppe. Wer also etwas einstellt bzw. was verkauft, was hergestellt werden müsste, ist automatisch nicht privat unterwegs. Oder eine größere Menge eines Artikels einstellt oder verkauft, was einen normaler Haushalt übersteigt.

Ich bin dafür, wenn die Verkaufsprovisionen erhöht werden. Dagegen, wenn Einstellgebühren erhoben werden.

Grüße
Annett


#11

eben nicht

gibt es da schon Planungen/Termine?


#12

Schlage vor sich grob am Marktführer zu orientieren.

stimme zu


#13

Ups,… das war mir nicht bekannt, dass die Satzungseite nicht mehr geht (melde ich weiter). Deswegen hier:
Fairmondo-Satzung_20150131.pdf (91,5 KB)


#14

Danke, aber wäre schön, wenn auch die Beiträge und PDFs auf dem Marktplatz wieder abrufbar sind. Zurzeit geht einiges nicht auf dem Marktplatz, verzichte hier aber auf eine Aufzählung.


#15

M.E. keine genauen, nur dass es wieder Online im Forum sein soll, vermutlich wieder erst September/Oktober.


#16

Vielen Dank, dass ihr euch so gut beteiligt. Ich werde mal kurz der Reihenfolge nach
alles durchgehen…

@alexhell1 sein Vorschlag ist auch mein Favorit. Ich denke wir sollten an der Stelle
mal ins Detail gehen, es ist nämlich gar nicht so einfach, da eine ausgewogene
Lösung zu finden. Später mehr dazu. Das passt auch zu @saschm seiner Idee,
man kann nämlich beides in Kombination für alle gleich setzen. Das nenne ich dann
auch fair. Ich hoffe, du hast mit deiner Vermutung recht aber ich bin da auch eher
optimistisch.

Der Vorschlag von @anow ist auch sehr hilfreich. Ich würde das faire Prozent jetzt
nicht abschaffen wollen, aber solange wir nicht finanziell und personell so gefestigt
sind, dass wir auch Krisen überstehen können, macht es eher Sinn, es für Fairmondo
einzusetzen.

Das Problem mit der Satzung ist gerade in Arbeit.

@Annetts-Atelier ist jetzt unsere Lobbyistin der Händler. *lach Ich finde es sehr gut,
dass wir dich auch mit in der Diskussion haben, Die Händlersicht ist uns auch sehr
wichtig. Das mit den Obergrenzen halte ich dennoch für sinnvoll, aber wenn jetzt ein
privater sein gebrauchtes Elektroauto für 10.000 Euro reinsetzen möchte, trifft ihn die
Obergrenze schon beim ersten Verkauf. Kann richtig sein, wäre aber zumindest einen
Gedanken wert.

EINSTELLGEBÜHREN WIRD ES MIT MIR NICHT GEBEN.

GV-Termin ist noch nicht in Planung aber ich hoffe, dass die Planung im August steht.
Wir werden sie dann im Forum posten.

Vorbehaltlich des nächsten Teammeetings, nach den Sommerferien (Bei dem wir alles
beschließen und ihr selbstverständlich alle auch eingeladen seid) fasse ich die Strategie
zusammen:

Provisionen für Händler und Private werden gleich hoch ausfallen.
Eine Kombination aus mehreren Artikel aber auch einer Preisobergrenze
im Quartal oder im Jahr sind kostenlos für alle.
Das faire Prozent kommt temporär Fairmondo zu Gute.

Jetzt sollten wir über die Provisionen und die Freigrenzen reden.

Mein Vorschlag wäre: Fair, Öko, Bio, Nachhaltig oder Selbstgemachtes
mit 5 % und alles andere mit 8 % Provision zu belegen. Eventuell plus
das freiwillige Prozent.

Wieviel Artikel mit welcher maximalen Höhe sollten eurer Meinung nach
kostenfrei sein? Sollte die Preisobergrenze pro Artikel oder gesamt
gelten, sollte es monatlich, für ein Quartal oder für das ganze Jahr gelten?

Ich freue mich schon auf eure Antworten.


#17

Die Lösung dafür, das gewerbliche Profile sich hier als Private anmelden, soll also sein, das Private auch in Zukunft Provision bezahlen sollen?! Mann ihr habt uns hier echt den Lacher des Abends präsentiert.
Hey Kim, ihr lebt anscheinend echt jenseits der Realität in einem Elfenbeinturm.
Die Verkaufszahlen auf dieser Kleinanzeigenplattform, die sich Marktplatz nennt sind weit jenseits von irgendwelchen Mengen, die euch Einnahmen bescheren könnten, welche den Betrieb hier tragen können. Ähnliche Ansprüche zu haben wie Ebay und dabei nicht einmal 1 Promille von deren Umsatz zu haben, zeigt wie weit ihr gefangen seit in der Idee, was dieser Marktplatz leisten können sollte; aber eben meilenweit entfernt von dem, was er real leistet.

Ich habe in den letzten 9 Monaten hier nur gebrauchte Artikel löschen müssen, die ich auf anderen Kleinanzeigenforen kostenlos eingestellt und dort verkauft habe. Überall zum selben Preis/Beschreibung/Fotos eingestellt. Hier kein einziger Verkauf und ich konnte bisher auch niemanden lesen/finden, der hier wahrhaftig regelmässigen Umsatz macht (vielleicht der Buchshop?) aber durchaus einige, die ebenfalls ihre nicht mehr gebrauchten Artikel erfolgreich auf anderen kostenlosen Kleinanzeigenplattforen an neue Nutzer bringen. Wenn jetzt hier dann auch noch eine Provision auf den Verkaufspreis drauf muss, wie sehr steigt da die Chance, hier erfolgreich verkaufen zu können? (und nur dann hättet ihr ja auch Einnahmen).

Wer der hier im Thread Diskutierenden verkauft den bereits privat (oder gewerblich) über längere Zeit auf dem Fairmondo Marktplatz? Wie hoch würde den dabei die Provision in den letzten 12 Monaten an Fairmondo ausgefallen sein, wenn ihr die Händlermarge hättet bezahlen müssen?


#18

Hallo Kim,
eigentlich dachte ich schon, dass wir alle hier verkaufen möchten :wink: Wenn fairmondo kostendeckend arbeiten möchte, dann muss die Preisschraube nach oben gehen. An 5% habe ich auch gedacht. Selbst 7% wäre super.
Nehmen wir mal allein meine “Branche” Kunstbetrieb. Wenn ich meine Werke professionell verkaufen bzw. mich über eine Galerie vertreten lassen würde, müsste ich (ohne dass eine Onlineplattform groß gibt) zwischen 40-70% löhnen. Aber dann ist es sehr zielgerichtet und professionell. Wenn andere kleine Händler ihre produzierte Ware verkaufen möchten und in die Geschäfte gehen, kann die Provision bis 35% und mehr sein.
Sicherlich muss der Kanal und hier die Plattform auch richtig flutschen, um sich überhaupt richtig am Markt beteiligen zu können. Das heißt nicht nur eine gut funktionierende Onlineplattform sondern auch Marketing und SEO. Das alles ist nicht nur zeitaufwändig, sondern auch sehr kostspielig. Die Entwickler und Programmierer von fairmondo haben ganz sicher noch einiges zu tun, damit überhaupt ein ANREIZ entsteht, dass viele kommen und hier verkaufen möchten.

Im Grunde genommen braucht fm die Händler und mit den Händlern kommen die unterschiedlichsten Produkten und mit den Produkten auch die Kunden. Das baut sich Schritt für Schritt auf.

Ende August schließt Dawanda seine Pforten. Ein Vertrag mit Etcy ist schon in Sack und Tüten, aber viele Händler wollen nicht auf eine amerikanische Plattform wechseln und suchen nach Alternativen. Hm, verpasst den Zug nicht, der schon langsam anrollt und gerade schneller wird. Fairmondo ist noch zu unbekannt, leider. Aber es werden sicherlich viele kommen, sich das hier anschauen und dann entscheiden, ob sie bleiben oder weiter gehen.

Grüßle
Annett


#19

@Paradiesplatz Mit dem was du sagst, hast du zu 100% Recht. Optimal ist das nicht, aber FM hat nicht viel Handlungsspielraum.

Eine Sache übersiehst du: Wenn es eine Freigrenze gibt, ändert sich nichts für dich. Wenn Du weiterhin nichts verkaufst, dann zahlst Du auch weiterhin keine Gebühren. Wenn du irgendwann nennenswert Umsatz machen solltest, dann bist Du auch bereit, Gebühren zu bezahlen.


#20

Ich habe seit 2014 (oder war die Pionierphase schon 2013?!?) Artikel als privater online, die ich loswerden wollte. In den letzten 12 Monaten ging davon nichts mehr weg. (Früher immer mal wieder was, vereinzelt)