Schade eigentlich

Ein eigentlich gutes projekt, aber irgendwie doch tot. von den machern sieht man hier weit und breit nichts, und die seite scheint tot zu sein…

vermutlich wollte man das rad neu erfinden und hat sich nichtmal auf anderen verkaufsplattformen schlau gemacht wie das so geht mit einer verkaufsplattform.

es hätte was werden können, aber vermutlich wird das nichts…seuuuuuufz

Danke für´s Feedback,… wahrscheinlich war´s so!

wow, ein Aufsichtsrat mitglied kommt tatsächlich mit so einem lapidaren antwortschreiben ums eck?

heisst ja dann wohl übersetzt, fairmondo ist für die tonne und sich weiterhin damit zu beschäftigen ist rausgeschmissene zeit für die anbieterInnen… also, zumindest würde ich das so verstehen…

na, dann macht doch einfach an die eingagngstür ein schild… wegen scheiterns geschlossen… das raubt leuten dann nicht noch zeit und energie… sorry, aber sowas ist ja echt eigentlich unglaublich…

Die GV ist gerade dabei solche Fragen zu diskutieren. Es gibt einen Antrag auf Schließung.

Die Realität ist komplexer, und eigentlich hätte ich gerne mal eine ausführliche Zusammenfassung darüber, was wir aus der Aktion jetzt gelernt haben. Meine Analyse ist mehr: so einfach ist es halt nicht. :wink: Man kämpft bei sowas gegen die “Economies of Scale”, und das auf einem recht hohen Level.

Das heißt allerdings nicht, daß das nicht geht - es ist halt ein “uphill Battle”, und man braucht eine mittelgroße Gruppe an Leuten mit Durchhaltewillen. Ich sehe aus der derzeitigen Perspektive, daß das, was wir gebaut haben, funktionieren kann - nur nicht als profitorientiertes Unterfangen. Wir schreiben gerade leicht schwarze Zahlen, kämpfen aber klar gegen Obsoleszenz. Und die Sache funktioniert nur durch Selbstausbeutung. Auch das ist in einem gewissen Rahmen akzeptabel, wenn ein Weg erkennbar ist, der aus der Lage führt - und im Prinzip ist das durchaus der Fall.

Was wir brauchen, ist eine Gruppe von 20 Leuten, die bereit sind, das Projekt ehrenamtlich zu tragen, mit je 8h Aufwand pro Woche. Wir haben 5-10. Auch hier: das ist erreichbar. :wink:

Also zusammengefaßt: es ist halt nicht so einfach.

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Anscheinend gibt es also eine Gruppe, die schließen mag und eine die mehr Leute aktivieren will und die Plattform zu einem wahrhaftigen funktionierenden Marktplatz bauen mag. Wann und wie lautet hier die Entscheidung der Generalversammlung?

Neben dem Einsatz braucht es aber ja auch komplette neue Marktplatzprogramme. Die jetztigen leisten nicht was sie sollen und können wohl auch nicht wahrhaftig passend aktualisiert werden,

DeFakto haben wir hier keinen Marktplatz, sondern maximal eine schlecht funktionierende und wenig frequentierte Kleinanzeigensammlung.

Wie soll hier das technische Problem gelöst werden? Woher die Gelder für die notwendigen Programme, Support und technische Mitarbeiter die Probleme/Fehler/Schäden sofort (also innerhalb weniger Stunden) beheben können? Woher der Sachverstand, welche Software hierfür wahrhaftig geeignet, woher die Menschpower und regelmässige Betreuung? Gibt es hier ernsthafte Hoffnung, dass diese notwendige professionelle Arbeit ehrenamtlich zu stemmen ist?

Würde ich ja durchaus dieser Idee wünschen.
Nur wenn ich auf die letzten Jahre schaue, wie oft es hier einen Neustart geben sollte und all dies wurde nichts.
Woher der Glaube nun könnte es anders sein?

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Moin @Paradiesplatz, insgesamt wirklich interessante Punkte. Diese Fragen solltest Du optimalerweise in der Generalversammlung stellen.

Ich vermute, das @Paradiesplatz keine Geno-Mitglied ist(?), und darum diese Option nicht besteht.

Vielleicht an dieser Stelle nochmal zur Info: Jede_r kann Mitglied in der Fairmondo-Genossenschaft werden. Dazu ist es nötig einen Anteil für 10 € zu erwerben.
(Diese 10 Euro sollten aber als “verloren”/“Spielgeld” angesehen werden!)

Der Preis für den Anteil wurde vor einigen Jahren bewusst heruntergesetzt (vorher: 50€), um es möglichst vielen Menschen zu ermöglichen Teil (=Mitbesitzer_in) von Fairmondo zu werden.

das klingt ja nicht so übel, jedoch, mal ehrlich, auf fairnopoly ehemals und jetzt fairmondo wurde ja im grunde genommen alle sinnigen und für verkäufer wichtigen dinge ausgeklammert…

Paradiesplatz hat recht, es müsste eine komplett neue software her. mit dieser hier geht nichts… ich seber verkaufe seit fast 20 jahren online, davon jahrelang auf etsy, dawanda und co. all diese plattformen haben halt die wichtigen dinge abgedeckt und beachtet. das die verkäufer komplett vergessen wurden ist schon recht einzigartig und ich kann es mir nur so erklären, dass nicht eine einzige person die an dem projekt arbeiten oder gearbeitet haben, jemals selber auch nur ein teil online verkauft haben…

das kind ist in den brunnen gefallen…kann man nun nicht ändern… daher, bevor auch nur irgendwie hier schreit, zum mithelfen, müsste man ja erstmal wissen, ob sich eine mehrheit findet die diese seite am leben erhalten möchte… nutzt ja nichts wenn 20 oder 30 leute willig sind, zeit energie und aufwand reininvestieren und dann heisst es…sorry… das projekt ist nun gestorben…

informationen vom kopf kommen ja eher seltenst unter die masse. das ist schade… warum wird sich denn nicht an eben jenen funktionierenden plattformen orientiert?
dawanda, etsy, artfire und wie sie alle heissen haben es doch vorgemacht das es geht. alles andere ist heute eher steinzeitalter

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