Lebensmittel verkaufen

Als e.V. möchten wir über unser Fairmondo-Profil ganze und unbehandelte Muskatnüsse, die direkt aus Indonesien aus einem gemeinnützigen Projekt stammen verkaufen.

Nun bin ich mir nicht sicher, ob, oder wenn was wir an Vorausetzungen brauchen, um diese verkaufen zu können.

Wir haben keine “Lebensmittel-Konzession” oder ähnliches.

Verkaufen hier noch andere Vereine oder auch Privatpersonen Lebensmittel und können berichten, ob/was man zum Verkauf benötigt?

ich gehe davon aus, dass Ihr das dann gewerblich macht?

Eine „Konzession“ braucht man dafür nicht.

Aber das ist eine anstrengende Materie. Ich empfehle da eine Beratung durch die zuständigen Kammern bzw. Ämter und ggf eine (fach-)anwaltliche Beratung.

zu viel Overhead meiner Meinung nach. Es sei denn Ihr wollt die Nüsse tonnenweise vermarkten.

Edit: hier mal zur kurzinfo

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Hallo @DEEPWAVE_e.V
es wäre natürlich klasse, wenn wir euch und eure Abnehmer auf dem Marktplatz zusammenbringen könnten. @anow ´s Hinweis solltet ihr auf jeden Fall befolgen. Bei der Einfuhr von Lebensmitteln gibt es durchaus einiges zu beachten.

Die Kunden und natürlich auch Fairmondo haben ein berechtigtes Interesse daran, dass die Importe legal und administrativ korrekt abgewickelt werden.

Viel Erfolg!
Beste Grüße
Philipp

@anow

Deepwave hat bereits einen gewerblichen Account hier, wo er bereits seine Buttons anbietet.

Man muss sich also nur noch um die lebensrechtlichen Informationen kümmern.

@DEEPWAVE_e.V

Was steht auf eurer Gewerbeanmeldung bezgl. Branche ?
Am besten beim Gewerbeamt anfragen, welche Anforderungen die für einen Eintrag zwecks Lebensmittelverkauf stellen.

Offene Lebensmittel sind natürlich was anderes als ne Tüte Haribo.

Cool, ich würde sowas kaufen!
Hoffentlich klappt’s und die Hürden sind nicht zu hoch!

Hier noch ein paar Infos:

O man o man… scheint leider alles doch sehr kompliziert, und entsprechend dem was anow schreibt
“zu viel Overhead meiner Meinung nach. Es sei denn Ihr wollt die Nüsse tonnenweise vermarkten”, sollten wir es dann sein lassen.

@Eifel-Meikel: Gewerbeanmeldung/Branche? --Wir sind ein eingetragener, gemeinnütziger Verein zum Schutz der Meere.

Aber eine andere Idee: Vielleicht kann man die Nüsse als Deko verkaufen. Ähnlich dem “Badezusatz” nicht zugelassener Lebensmittel…?

Danke für die Links schon mal

und was machst du dann damit? Wie viele brauchst du im Jahr? 5 Stück?

Die Frage ist nicht ketzerisch gemeint, sondern wirklich ernst. Rechtfertigt etwas so spezielles, was eher selten in Privathaushalten verbraucht und in allen Supermärkten verarbeitet angeboten wird, eine Weltreise vom Ursprung bis in die Küche? Bekommt man über Fairmondo jemals eine so große Anzahl an Muskatnüssen abgesetzt, dass man sie klimaneutral oder klimaschonend verschiffen kann?

*Verschiffen ist nie klimaneutral aber man könnte Gewinne nutzen, um die Klimabilanz anderweitig auszugleichen. Kann man bei warscheinlich geringen Mengen so hohe Preise ansetzen, dass man in die Klimabilanz investieren kann?

Der Import der Muskatnüsse müsste so einschlagen, dass er bisherige Importe verdrängt. Dafür sind wir hier aufgrund unserer Größe und bisherigen Kundschaft nicht die richtigen.

Wenn du Kontakte hast, könntest du aber auf entsprechende Großabnehmer zugehen und sie davon überzeugen, ihre Importe durch eure zu ersetzen. So schaffst du Menge, die du “klimaneutral” verschiffen kannst und verdrängst “schadhafte Anbieter” (so es die denn gibt…Kann ich nicht beurteilen)

Liebe Grüße
Philipp

das ist eine gute idee sich sozusagen an vorhandene strukturen anzuheften.

@DEEPWAVE_e.V
schon mal daran gedacht kontakt zur gepa oder so aufzunehmen? falls die das nicht selbst vermarkten wollen, könnten die euch damit beliefern. So wird der Verkauf rechtlich deutlich einfacher.

5 Stück ist viel zu viel, die sind ja sehr ergibig - wahrscheinlich verbrauche ich nicht mal 1 / Jahr!

…gute Überlegungen!

Gute Ideen… Vielleicht ist da was zu machen. Wobei das (ähnliches wollen wir übrigens mit Strohhalmen aus Stroh angehen) schwer wird.

Bezüglich der Klimaneutralität kann ich beruhigen, die wurden von Tauchern, die eh nach Deutschland gekommen sind von vor Ort mitgebracht. Keine extra Verschiffung, das wäre ja echt Wahnsinn!

Ich habe die Nüsse trotzdem erstmal eingestellt, da wir was unverarbeitete Lebensmittel angeht, andere Auskunft erhalten haben.

…und die von Tauchern mitgebrachten Nüsse sind als Lebensmittel eingeführt, ggf verzollt und versteuert worden?

Du bist “mutig” die Ware über deinen gewerblichen Account zu verkaufen…

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du meinst sonderregelungen für die urproduktion oder die regelungen für frische ware, z.b die in einer bäckerei unverpackt ausgelegten Brötchen etc? Lass uns teilhaben an deinen Informationen.

Ich habe dem Angebot nun noch einige Hinweise hinzugefügt; entsprechend dem PDF “Kennzeichnung von Lebensmitteln” von Eifel-Meikel habe ich a) über mögliche Allergien und Unverträglichkeiten aufgeklärt, b) Anweisungen für die Aufbewahrung geschrieben, c) eine Gebrauchsanleitung gegeben.

Die übrigen Punkte sind schon in der ersten Version drin gewesen (Bezeichnung, Nettofüllmenge, Name [Adresse fehlt zugegeben noch], Ursprungsland), oder nicht möglich. Wie soll ich bei einer ganzen Frucht ein Zutatenverzeichnis erstellen, die Menge bestimmter Zutaten oder Klassen von Zutaten, ein Mindesthaltbarkeitsdatum geben (habe ich so weit die Recherche mir erlaubt hat gemacht) und Nährwert deklarieren?

–Wobei, ich bin mir nicht mal sicher, ob es sich hierbei um ein “Vorverpacktes Lebensmittel” handelt…?!

@anow: Ich kann nur wiedergeben, was ich gehört habe (über Dritte) und woraufhin ich “grünes Licht” bekommen habe, die Muskatnüsse einzustellen.

Zudem hatte ich aber bereits zuvor das Verbraucherschutzamt in Hamburg und nun auch noch das Gewerbeamt angeschrieben, aber bisher keine Antwort erhalten.

Wenn Fairmondo meinen sollte, obwohl ich nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt habe, dass das mit den Muskatnüssen doch noch nicht ausreichend abgesichert ist, nehme ich sie gerne wieder raus.

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Die Meinung von Plattformbetreiber (allgemein) ist hier irrelevant, da ihr in Bezug auf die gesetzlichen Vorschriften alleine verantwortlich seid. Zudem kann und darf ein Plattformbetreiber keine rechtlichen Würdigungen oder Auskünfte abgeben.

Das betrifft nur dann Fälle, in dem eine Mitstörerhaftung bei verbotenen/nicht jugendfreien Artikeln eintreten könnte, wie z.B: Pornos oder 3. Reich etc.

Wenn dann müsst ihr einen Rechtsbeistand fragen.

@DEEPWAVE_e.V

„Portion“ ist keine Grundpreis-Einheit.

Ob die „ca.“ Angabe reicht, bitte ggf. einen Rechtsbeistand befragen.

PS: Normalerweise hätte ich jetzt nicht geguckt. Der Anlass ist/war das ich heute morgen diesen Newsletter bekommen habe:

@DEEPWAVE_e.V

Wenn ich mir noch einen persönlichen Kommentar erlauben darf, mit dem ich euch nicht angehen, sondern aufrichtig schützen will:
Es wirkt naiv wie ihr an die Sache rangeht: Als Gewerbetreibende haftet ihr für die Angaben die ihr macht, haftet dafür, dass bei der Beschaffung alles sauber gelaufen ist, dafür dass eure Einkäufe und Verkäufe buchhalterisch richtig erfasst sind, dass alles versteuert ist, dass Einfuhrbestimmungen eingehalten werden und und und. Was heißt Haftung? Euer Risiko besteht in Abmahnung, finanziellen Strafen, private Klagen bezgl. des Produkts usw. Das ist nicht zu vernachlässigen -auch nicht für die gute Sache.

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Darum erst eure Pflichten herausfinden und dann anbieten.

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@DEEPWAVE_e.V

Und das gilt für alle eure Angebote.

z.B. hier die: https://www.fairmondo.de/articles/kaffeetasse-deepwave

Wie sehr würde euch eine Abmahnung im Geldbeutel weh tun ?