In den Medien: David Weyhe / Mexican Tears bei "Die Höhle der Löwen"


#1

David Weyhe, dessen Produkte von Mexican Tears (scharfe Soßen) aktuell im Fairnopoly-Blog vorgestellt werden, war grade auf VOX bei “Die Höhle der Löwen”.


AG Sternprodukte/Produktvielfalt
"Die Höhle der Löwen", neue Staffel
#2

Tsss. Und ich dachte mir noch, den Käs guck ich mir nicht an. Ne weitere Casting-Show. Da hätte ich vielleicht doch mal reingelinst. ::slight_smile:


#3

Ich hab die Sendung auch geguckt. Da ist nix mit “Casting-Show” oder so. Da gehts knallhart um Geschäfte.
Da sitzen 5 Leute in der Jury, von denen mal selber halten kann oder mag wie und was man möchte, aber deren Millionenumsätze sich nicht wegleugnen lassen.
Auch wenn man jetzt meint, die Sendung wäre Fake oder, wie üblich bei solchen Shows, ein bisschen dramaturgisiert.

Wo das Thema jetzt schon mal auf dem Tisch ist… haltet ihr die Entscheidung vom David richtig ?

Für die, die nicht zugeschaut haben… David hat “Geld gegen eine 26%ige Beteiligung” ausgeschlagen.
Ich gehe mal davon aus, daß er dasselbe gedacht hat wie ich: Mit 26% verliert er die 3/4-Mehrheit, die ggf. für größe Beschlüsse notwendig sind.
Sprich die Investoren haben im Großen und Ganzen das Mitsagen. 8)

Aber so ist nun mal. Und das war/ist ja unserem Felix auch klar.
Wer das grosse Geld hat, hat das Sagen.

Deswegen waren die 500.000 stille Beteiligung von vornerein zum Scheitern verurteilt.
500.000 “nur” für einen Zinssatz, wo man derzeit selbst auf der Bank trotz Zinstief noch mehr bekommt, ist einfach ein Witz.

Der Matratzenhersteller/-verkäufer hat es aus meiner Sicht richtig gemacht.
Er hat ja “nur” 60% einer neu zu gründenen Firma “verkauft”. Seine beide Matratzengeschäfte bleiben ja unangetastet.
Selbst wenn ihm nur 10% geblieben wären, hätte er ja immer noch 10% plus gemacht.

Die Anderen hatten halt das Pech, daß es um Alles oder Nichts ging.

Naja, bis zur nächsten Staffel haben die Probanden dann gelernt, daß man auch in dieser Sendung nichts geschenkt bekommt und man eigentlich nur die Wahl hat: “Traum oder Wirklichkeit”. Die Faßsauna hat ihren Traum ja nicht verkauft.

Apropro Show und Faßsauna. Fandet ihr die Kreislaufschwäche “gefaked” oder echt ?

Und das führt mich wieder zurück zu einem gewissen Felix, der einen Traum hat und dessen Wirklichkeit (die Wirklichkeit des Traumes) wohl derzeit nicht so rosig aussieht. :wink:


#4

Ich fand die Entscheidung von David richtig, wobei ich der Meinung bin, das die "26% (statt der 20 %, die er geboten hatte) nicht das Problem war. *

Das war eher, das die Dame zusätzlich 1 € pro verkaufter Flasche haben wollte (-> für die ersten 55.000 Flaschen), was nach seiner Aussage die komplette Marge ist.
…aber mit Verkäufen über Edeka (Masse) und Fairnopoly (Klasse) ist er ja auch so auf dem richtigen Weg!

*Das ein Investor dann auch mitreden kann ist ja nix schlechtes - wenn er entsprechend Ahnung hat, wird er damit der Firma ja nützen und nicht schaden. (Und gibt man wirklich viel Macht auf, wenn man weiterhin ein 2/3-Mehrheit hält?)


#5

Achja, und der schwache Kreislauf stand meiner Meinung nach im Script.


#6

Hab mir grade mexicantears.de angeschaut. Was mir dort sehr gefällt:

  • es gibt zwar eine “Kaufen bei Am*zon”-Link :frowning: aber: der “Kaufen bei Fairnopoly” findet sich DARÜBER!
    –> ein großer schritt in die richtige Richtung, finde ich.

Auch schön: wer über Ama*zon kauft, zahlt einen Euro mehr Versand.


#7

Das find ich ja geil, dass nach ausgestrahlter Sendung die Gucker das scharfe Zeug über den tollen link bei fairnopoly kaufen können! Klasse affiliate-Arbeit! Weiter so!

Hab mir die Probier-Saucen auch schon bestellt (wurde auf der fairnopoly-startseite prominent beworben). Bin gespannt, was das Zeug kann! :slight_smile:


#8

Gebt doch mal Feedback wie die Saucen so sind, wenn sie bei Euch ankommen… :stuck_out_tongue:

ich nehme einfach mal an super, aber bin noch nicht sicher, ob ichs auch probieren möchte…


#9

Also auf meiner Frage zum Artikel (ob 2 Flaschen zusammen in 1 Paket passen, bzgl. Versandkosten) hab ich vom Anbieter bisher noch keine Antwort bekommen…

Vielleicht werden die ja grade vom Erfolg überrollt? Würde mich freuen, dann warte ich auch gern etwas.


#10

Hallo!

Mexican Tears wurden offenbar wirklich vom Erfolg überrollt… :slight_smile:

und kommen mit den Bestellungen nicht mehr so ganz hinterher

Positive Entwicklung…aber Ihr müsst Euch wohl etwas in Geduld üben was die leckeren Saucen angeht…

Mehr Infos gibt s auf der Mexcian Tears - Facebook-Seite


#11

Cool, dass es für Mexican Tears so gut läuft!

Aktuell ist grade der “Pfandring” bei den Löwen, ich meine, den hatte ich auch schon mal auf startnext gesehen.


#12

Ja, von diesem Pfandring habe ich gelesen!

Ich find das ist eine super Idee!..allerdings haben sich sogar da kritische Stimmen erhoben… im Sinne von " da kann ja jeder die Pfandflaschen mitnehmen"…

Halte den Einwand aber für “schwierig”. Das würde ja heißen, nur wer sich dafür auch schmutzig macht, darf meine 8 Cent haben… :-\

Ich halte es ohnehin so, dass ich leere Flaschen (wenn die nicht eh wieder mit nach hause kommen) neben den Mülleimer stelle…
würde sogar soweit gehen zu sagen, dass das hier in Berlin Gangart ist…andererorts (z.B. im Ruhrgebiet) wird man dafür allerdings (noch?)schief angesehen


#13

Kann es sein, daß ich irgendwann im Fernsehen einen Bericht gesehen habe, wo einer statt dem Pfandring ne Lösung hatte, die die Flaschen gleich endgültig entsorgte, worauf die Leute empört waren, man könne den Pfandsammlern doch nicht ihr Einkommen wegnehmen ?


#14

@meikel: aber was soll das für eine Lösung sein, die die Flasche endgültig entsorgt? Kann mir da jetzt gar nix drunter vorstellen…


#15

Hab gerade mal gegoogelt.

Da finde ich hier die Lösung aber praktischer:

http://www.berliner-woche.de/nachrichten/bezirk-spandau/artikel/49432-pilotprojekt-in-spandau-gestartet/

Der “Pfandring” kostet mittlerweile so 1000 Euro. Mit Massenproduktion war wohl nix, weil die für jeden Mülleimer einzeln maßgeschneidert werden müssen.


#16

1000 Euro?! Puh…
aber eigentlich ja nur für jeden Mülleimertypen…

Vielleicht dann doch lieber einfach daneben stellen…


#17

Damit wird er dann leider auf die Nase fallen. Das zahlt keine Kommune.

Ich habe mir das gestern angeschaut. Wer bei sowas auftaucht und 50 TEUR für ein Spritzgusswerkzeug möchte, der sollte dann auch wissen, was so ein Teil im Spritzgussverfahren kostet und für wieviel er es verkaufen kann. Da kann ich nur sagen, Hausaufgaben nicht gemacht.

Die Idee an sich finde ich gut, das lässt sich aber auch einfacher und damit günstiger umsetzen


#18

Da habe ich auch etwas in Erinnerung mit “automatischen” Mülleimern, aus denen man nichts mehr herausholen kann. Solarbetrieben mit Presse oder so. War das nicht auch in Berlin?

btw
Darüber empört zu sein, den Leuten ihr Pflaschenfand-Einkommen wegnehmen zu wollen, darüber könnte ich mich empören, weil das eigentliche Problem woanders liegt. Schon schlimm genug, dass es in einem angeblich so “reichen” Land tatsächlich Leute gibt, die sich mit Flaschensammeln etwas “hinzuverdienen” müssen. Der fortschreitende Abstieg vom einst innovativen Sozialstaat zum feudalen Almosenstaat widert mich an.


#19

Pro Stück?!? Was ein ökonomischer Schwachsinn! Wenn ich als Stadt 1000 Mülleimer zu bestücken hätte, wäre das glatt ne Mille. Damit kann man sicher deutlich bessere Projekte zur Armutsbekämpfung etc. finanzieren

UPS! ZU SCHNELL GEWESEN!

1000 also pro Serie fix oder wie? Was sind denn dann die Stückkosten?

Wundert mich dass das so teuer sein soll. Heute bekommt man doch jeden Schnickschnack für Wegwerfpreise hinterhergeworfen. Der sollte vlt mal in China produzieren lassen #Protipp :wink:


#20

So hat sich inzwischen der Designer der metallischen Flaschenhalter, Paul Kelz aus Köln, bei den Norderstedter Grünen gemeldet und die zahlen korrigiert.
Ein Pfandring koste nicht 1000 Euro, für diesen Betrag liefere er vier bis sechs stabile Halterungen, die jeweils bis zu sieben Flaschen und Dosen aufnehmen können.