Ideensammlung, um zeitnah die finanzielle Schieflage zu verändern

Sammelthread für konkrete umsetzbare Ideen, um Fairmondo auf stabilere finanzielle Beine zu stellen. Bitte so konkret wie möglich beschreiben, soweit abschätzbar auch der dafür notwendige Aufwand und wie weit du dich daran beteiligen kannst.

Der Schwerpunkt soll dabei darum gehen, das es um leicht umsetzbare Vorgänge handelt, die zeitnah Fairmondo Einnahmen generieren.
Also nicht um Ideen, was du bedienungsfreundlicher, transparenter, kundenfreundlicher etc. findest, sondern wie wir konkret Einnahmen durch Verkäufe generieren können.

Dabei beachten, dass es kaum technische/personelle Resourcen gibt die dafür im größerer Menge eingesetzt werden (also Bezahlanzeigen in Medien, Geschäftsführer der mal eben auf Messe XY mit Stand soll etc. zwar toll aber gerade wohl eher nicht drin drin) können.

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Privatprofile, die eindeutig Händler sind (Neuware in großer Auswahl oder Verkauf von Waren [wie z,B. Lebensmittel] die nur von Gewerbe verkauft werden dürfen) anschreiben, um mit ihnen ihr Profil ins passende Händlerprofil zu wandeln. Damit dann entsprechende 6% des Umsatzes auch bei Fairmondo landen.

Sind relative einfach zu finden über den Filter “Neuware” und wenn es für den Vorstand passt, könnten ja auch ehrenamtliche Forumsmitglieder ihnen auffallende Profile melden. Ebenso ob es einen Beschluß gibt, dass wenn derjenige nicht selber handelt es nach einer bestimmten Zeit und Anschreiben durch Fairmondo passiert.

Es bräuchte allerdings jemanden, der in der Geschäftsstelle das Anschreiben und umsetzen der Wandlungen übernimmt. Dazu auch das technische KNOW-HOW und Befugnisse hat. Da dies aber zeitlich begrenzt sein dürfte, könnte dies ja vielleicht über Praktikum geschehen.

Könnte natürlich dazu führen, das die dann ihre Profile löschen. Oder es auch Ansätze von “Hetzjagd” gibt.

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was auch schon in einem anderen Thread angesprochen. würde eine Listung bei Eurobuch (der zentralen Suchmaschine für Bücher) sehr wahrscheinlich zu mehr Buchverkäufen hier führen.Was zumindestens bei gewerblichen Buchverkäufern/Buchshop zu Mehreinnahmen führen würde für Fairmondo. (nebenbei Buchkäufern auf diesen Marktplatz führt) Entsprechende Verhandlungen über die Konditionen wurden vom Vorstand wohl schon geführt.
Dazu bräuchte es aber jemanden, der die dafür passende technische Schnittstelle hier einrichtet.
Vielleicht könnte dies ein Projekt mit einer UNI sein, wo entsprechende ITler/Informatiker dies als Studienprojekt machen. Dazu bräuchte es aber jemanden mit Kontakt zu Uni und eine begleitende Betreuung des Studenten durch den Vorstand.

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Vielen Dank für die verschiedenen Vorschläge,die Du hier präsentiert hast.

Ich persönlich plädiere ja auch bei Privatverkäufern eine Provisionspflicht wieder einzuführen.

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Händler mit Privatprofilen auf Händlerprofil umzustellen, finde ich gut. Ist ja auch unfair den Händlern gegenüber, die ihre Provision bezahlen. Damit es keine Hetzjagd gibt, sollten meiner Meinung nach, ein bis zwei festgelegte Freiwillige das Heraussuchen übernehmen. Was aber natürlich nur Sinn macht, wenn Fairmondo auch die Ressourcen hat, sich darum zu kümmern.

Was man als Kunde machen kann: Wenn es einen Artikel hier zweimal gibt, und ein Händler ein Privatprofil hat, ihn eben bei dem anderen Händler (mit Händlerprofil) kaufen.

Soll heißen, dass bei reinem Privatverkauf (z.B. gebrauchte CD) eine Provision anfallen soll? Halte ich für keine gute Idee. Da gehen viele zu ebay-Kleinanzeigen und gut.
Händler und diese auch herausfischen, ja!

Nun ja, wir sind aber nicht ein Kleinanzeigenportal,… bei E-Bay zahle ich ja auch nach dem ich etwas verkauft habe als Privatperson, deswegen halt ich es nicht so schlimm, wenn FM das auch veranschlagen würde.

klar könnte FM ja auch ein Kleinanzeigen-Portal hinzuentwicklen, dann wäre der Vergleich zu E-Bay-Kleinanzeigen relevant, aktuell denke ich ist dies noch nicht so relevant

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Ebay hat aber schon deutlichst mehr Kundschaft/verkaufte Artikel als Fairmondo hier. Und dies gilt auch für Kleinanzeigen-Ebay.

Ich persönlich würde dann meine gebrauchten Artikel hier rausnehmen bzw. keine neuen einstellen und müsste dann bei allen Büchern die Prozente drauschlagen (ziemlich zeitlicher Aufwand, da ja nur über einzelnes Aufrufen machbar; also auch große Chance, das ich die mit lösche).

Freue mich über weitere Ideen/Engagement (deshalb ja Ideensammlung) auch von anderen Mitdenkenden hier.

Ich denke ja, dass das Grundprinzip schon gut ist. Auch wenn du sagst, das Werbung und so hier nicht gefragt ist, ist es doch nach meiner Ansicht das größte Manko!

Es werden einfach zu wenig Menschen diese Möglichkeit des Einkaufens kennen, auch als Amazon-Alternative. Klar müsste trotzdem noch mehr an features, wie Bewertungen u.ä. gearbeitet werden, aber sobald mehr Leute fairmondo und das Prinzip dahinter kennen, wird mit Sicherheit ein Prozentsatz davon auch hier kaufen.

Ich bin dabei der Meinung, dass es sich aber um keine Werbung von fairmondo handeln muss/soll. Sondern von Nutzern, als Empfehlung o.ä.
Wieso nicht mal einen Tag festlegen, wo “jeder” diese Möglichkeit bei den sozialen Medien teilt oder anbringt. Es schöner Text dazu, der alles erklärt und ab damit.
Ziel sollte eben sein, eine größere Menge Menschen zu erreichen und es Ihnen nahe zu bringen…

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Ich mag hier zusammen tragen, was Fairmondo zeitnah die notwendigen Finanzen bringt und Chance auf Umsetzung hat. (aber ich bin niemand, der hier Vorgaben macht).
Wenn das für dich blingbling Werbung/Empfehlung ist, vielleicht magst du ja dann einen konkreteren Vorschlag (Tag, Text …) ausarbeiten?
Der Vorstand/Team dann diesen an alle registrierten Nutzer/Mitglieder per email verteilen?!

(Ich selber bin in der Zwischenzeit mit “Empfehlungen” vorsichtiger geworden. Den rund 90% der Rückmeldungen aus dem Bekannten-/Freundeskreis darauf waren im Tenor: finde ich eh nicht was ich brauche; fair und ökologisch sind da ja nicht mal 2% Prozent der Produkte; ist aber ein sehr schlecht laufendes Kleinanzeigenportal; die Suche ist miserabel etc.)

Das Ziel von Farimondo ist ja nicht nur faire und ökologische Produkte zu vertreiben, sondern den Marktplatz fair anzubieten ud zu fairen Konditionen zu betreiben.

Allerdings befinden wir uns immer noch im “Henne/Ei-Problem”: Wir haben einen (aktuell zwar fehlerbehaften und überarbeitsungswürdigen) Marktplatz, den wir (Genossen, Mitarbeiter und Interessierte) mit mehr Angeboten und mehr Nachfragern ausstatten müssten, damit die Reichweite steigt und er erfolgreich wird.

Ich würde es primär auch erstmal als “Buchkaufalternative” anbringen, denn das scheint gut und ausreichend zu laufen. Wenn jemand dann über fairmondo mal kauft, lernt er vielleicht auch die anderen Sachen (Marktplatz etc. kennen), welche ich natürlich mit erwähnen würde…

Aber ich verstehe, was du meinst!

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Das Henne-Ei Problem lösen wir wohl auch nicht so schnell. Ich kann hier nur rückmelden, wie Fairmondo bei mir Bekannten (vorrangig sozial, ölkologisch Engangierten) potentiellen Käufern wirkt.

So am Rande und eher offtopig;
:hushed: Ich (und andere Nutzer) könnten wohl durchaus öfter das LABEL ÖKO unter ihre Produkte packen. Da es ja hier nicht um ein “anerkanntes öffentliches Siegel” geht, sondern nach den hiesigen Vorgaben das Wiedereinbringen in nutzende Kreisläufe statt Wegzuwerfen ja schon öko ist.
Allerdings ist mir a) der Aufwand dann jeweils sich viele Sätze aus den Finger zu saugen meist zu hoch und b) findet mensch dies dann doch nicht, wenn er auf dem Marktplatz unter Öko aufruft.

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ist das einzige, was man wirklich anbringen kann, jedenfalls was deutschsprachige Bücher angeht, hinsichtlich anderen Sprachen, bin ich aktuell nicht auf dem neusten Stand.

wenn das hier ne Chance haben soll, muss es gelingen, die Auffindbarkeit des Marktplatzes an sich und auch die Suche auf dem Marktplatz zu verbessern.

Wahrscheinlich banale Ideen und ja auch schon angeklungen, der Vollständigkeit halber aber trotzdem:

  • Den eigenen (Online-)Umsatz zu Fairmondo bringen (z.B. wenn ich online Bücher kaufe, mache ich das via FM)
  • Den Umsatz von Freuden/Familie usw. zu Fairmondo bringen (z.B. “zum Geburtstag wünsche ich mir das [Fairmondo-Link zum Artikel]” (oder eine Gutschein für den Fairmondo-Buchhandel))

Naja, Stand 15.02.: 184 Bewertungen. 100% gut. Stand 15.01.: 184 Bewertungen. 100% gut.

Mal so meine Gedanken/Fragen (an den Vorstand/Team) dazu:
Macht es Sinn die Plattform so auszurichten? Weil dann “Anderes” eventuell nicht mehr hier angeboten wird. Weil wir dann in voller Konkurrenz mit den anderen Buchplattformen kommen und die personell/finanziell besser besetzt sind und auch die Frage ob dies unter fair/transparent passt? Es ja auch schon mehrmals hier die Frage gab, ob fairmondo überhaupt laut Satzung einen eigenen Buchverkauf betreiben darf (ohne das dies klar juristisch belegt beantwortet wurde), also dazu dann eventuell die Gründung eines eigenen Tochterunternehmens nötig ist.

Ist das so? Wie sind den die realen Zahlen, was Buchverkäufe pro Monat hier? Wie viel Prozent der Verkäufe sind von Büchern, wie viel Anteil der Provisionen kommen da hier an? We die Gesamteinnahmen für fairmondo?
Derzeit haben wir 3,8 Millionen Bücher (dazu noch 63.000 andere Artikel) hier drin. (hört sich viel an, aber eine reine Buchplattform wie Booklockers hat z.B. 14 Millionen). Wie viele davon sind Neubücher vom Fairmondo Buchshop? Hat des Buchshop eher nur das normale Programm, also bezieht wie andere auch über die entsprechenden Gesamtanbieter (die auch gleich den Versand/Lagerhaltung übernehmen), oder bietet er darüber hinaus spezielle Literatur aus dem Bereich Graue, Öko, Fair etc. an? Wie ist die bezahlte/ehrenamtliche Personaldecke des Buchshops? Ich kenne mindestens zwei Anfragen, die in letzter Zeit an den Buchshop gestellt, mehrere Tage brauchten bis siie Antworten bekamen und auch die Betreuung des Bücher-Buchshop-Wunsch-Thread hier im Forum durch den Buchshop lässt deutlich zu wünschen übrig.

Das diese Zahlen nicht ganz stimmen (weil es durchaus neutrale/negative Bewertungen unter den 184 gibt) ist ja schon Gegenstand eines anderen Threads. Willst du damit aber sagen, es gäbe nur wenige Verkäufe, weil nur 184 Bewertungen?

Meines Wissens: ja, genau so ist es - das “Standard”-Programm von Libri.

Also ich hab’s so gelesen - aber Bewertungen sind nur bedingt aussagekräftig, da ja nur wenige überhaupt bewerten.

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Ein erster Schritt für die Bücher wäre dann ja sinnvoll: die “Aufforderung” an den Einstellenden Autor und Titel komplett anzugeben unter Artikelbezeichnung, so wie wenn vorhanden auch die ISBN (aufploppendes Erinnerungsfenster, sobald er Kategorie Bücher wählt) und die Filter für die Suche entsprechend anpassen: Autorensuche, Gebraucht/neu, ISBN-Suche, Titelsuche auch nur mit Teiltiteln und so, dass sie beim “vertippen” (Buhc der sieben Sänden) dann entsprechende “Korrektur-Vorschläge” (meinten sie damit "Buch der sieben Sünden) macht?
Ist dies technisch und personell für Fairmondo zeitnah machbar?

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