Quartiermeister Bier will expandieren - macht das Sinn?


#1

Wenn ihr Lust habt, schaut Euch das mal an: das Berliner Bier “Quartiermeister” soll zukünftig deutschlandweit angeboten werde:

Macht das aus eurer Sich (ökologisch, sozial…) Sinn oder eher nicht?
(Meine Einschätzung dort an der Pinnwand)


#2

…ich hab mich inzwischen ein kleines Bisschen mehr mit denen auseinandergesetzt und z.B.sehr positiv bemerkt, dass die auch eine Gemeinwohlbilanz erstellen: http://quartiermeister.org/de/muenchen/quartiermeister/#transparenz

…ich meine auch, im Fairmondo-Kontext mal von Quartiermeister gehört zu haben (ein gemeinsame Event / Besprechugn o.Ä.) hier im Forum hab ich aber nix dazu gefunden.


#3

Oh, zur Kritik an der Gemeinwohl-Bilanzierung, die unter PEP Coop - eine Europäische Bürgergenossenschaft geäußert wurde, passt das irgendwie: :frowning:

Gern würden wir uns wieder bilanzieren lassen und schauen was sich in der Zwischenzeit verbessert/verschlechtert hat. Derzeit haben wir (wie viele andere GWÖ-Unternehmen) keine zeitlichen Kapazitäten dafür

Quelle: https://www.startnext.com/quartiermeister/pinnwand/ (ich kann bei Startnext nicht zielgenau auf Pinnwand-Einträge verlinken, oder? )

…bei der einen, einziegn gemeinwohlbilanzierten Krankenkasse hab ich mal was ähnliche gehört…: -( (~ “Unsere Prozesse sind ja noch die selben, brauchen wir nicht wieder bilanzieren”)


#4

@jo01 bzgl der Gemeinwohlbilanz

Nur so als Beispiel, was glaubst Du, wie Urte Töpfer oder Anne Berg (Begleiterinnen der Gemeinwohlbilanz) geprüft haben, ob Quartiermeister seine Steuerpflicht umgeht (S. 8 des Berichts). Wie haben die überprüft, dass z.B. nichts schwarz abverkauft wird?

“Offenlegung aller Beteiligungen”, “Zahlungen an Lobbisten”? Wenn sie nicht offengelegt sind, wie wollte Urte oder Anne wissen, das es nicht doch Beteiligungen gibt oder Lobbisten?