Bezahlysteme


#1

Hallo,

momentan werden ja drei Bezahlsysteme angeboten:

Bar
Banküberweisung
Paypal

Wird an weitere gedacht?

Paypal bereitet mir nicht wirklich Freude - abgesehen von den Kosten für den Verkäufer und den merkwürdigen Geschäftsgebahren mag ich es nicht wenn mir als Deutscher ein USA Unternehmen verbieten möchte Kubanische Waren zu kaufen - siehe Rossmann:http://www.heise.de/newsticker/meldung/Lassen-uns-nicht-erpressen-Rossmann-schmeisst-Paypal-raus-1340041.html

Ich habe neulich bei Musik Thomann etwas gekauft und verwundert festgestellt das ich über mein Amazon Konto bezahlen und abwickeln konnte - das fand ich praktisch und schnell.

liebe Gruesse
Karl


#2

Hi Karl,

ich leite Deine Frage mal weiter. Da stecke ich nicht drin. :slight_smile: Danke Dir noch für den Link, fand ich sehr interessant.

Grüße soweit,

Olli


#3

Hallo Karl,

wir starten zunächst mit den erwähnten drei Möglichkeiten, werden aber auf jeden Fall über Erweiterungen nachdenken.

Am liebsten wäre uns ein “fairer” Bezahldienstleister. Leider sind solche derzeit nicht existent, wir stehen aber mit einem interessanten Projekt in Kontakt.

Amazon erhebt ebenfalls Gebühren von den Verkäufern, zudem gab es dieses Jahr ja auch Kritik an dem Unternehmen in Deutschland.

Viele Grüße,
Anna


#4

Hallo,

vielen Dank für die rasche Antwort!

Dann bin ich gespannt auf die Zukunft!

Mir persönlich hat es nie etwas ausgemacht mit der stinknormalen Banküberweisung zu arbeiten - sei es nun als Käufer oder Verkaüfer. Allerdings bin ich auch nur privat als Online Kunde im Netz unterwegs.

Liebe Gruesse
Karl


#5

“Fairer Zahlungsdienstleister” klingt gut - ich denke aber, dass Amazon da wohl nicht gemeint ist. Mich wurmt es schon, dass ich da auf dem Marktplatz oft fündig werde und keine Alternative finde…

Eigentlich will ich da ganz weg!


#6

Verständlich, dass die o.g. Bezahloptionen erst mal als Startbedingung herhalten müssen.
Denke aber das man sich von Paypal verabschieden wird und schon gar nicht auf Amazon Payment geht.

Letzten Endes hat es jeder (aufgeklärte) Käufer in der Hand hier (vorerst) mitzubestimmen.


#7

Das Thema " faires Bezahlsystem" liegt ja resourcenbedingt schon länger auf Eis.

Nur ein Hinweis, wenn es wieder aktuell wird: schaut auch mal GNU Taler (taler.net) an, ich finde, das klingt sehr vielversprechend!


#8

Hallo Karl,

die Etablierung weiterer Bezahlsysteme finde ich auch wichtig.

Allerdings würde ich mich vehement dagegen wehren, eine Abwicklung über Amazon anzubieten. Amazon steht in sozialer und ökologischer Hinsicht für all das, für was Fairmondo nicht steht. Zudem ist Fairmondo als Alternative zu genanntem Giganten gegründet worden. Eine Zusammenarbeit auf dieser Ebene wäre für mich und womöglich viele andere Aktive wohl ein Grund, dem Projekt den Rücken zu kehren.

Lg


#9

Was unterscheidet Taler denn jetzt von BitCoins? Auch über deren Akzeptanz auf dem Marktplatz wurde schon debattiert…


#10

Taler ist keine eigene Währung (wie es BitCoin ist), sondern “nur” eine Online-Repräsentation bestehender Währungen (Euro, Doller, Pfund, oder auch BitCoin).

Soweit ich es verstehe, Tauschst Du z.B: 10 € Bargeld (oder: Buchgeld vom Girokonto) gegen 10 € im Taler-System und kannst damit dann schnell, anonym, kostengünstig (geringe Transaktionskosten) und sicher bezahlen.


#11

Und für mich wirkt es unausgereift:

und

[quote]
Von Ihnen durchgeführte Transaktionen sind generell privat, weder die Münzanstalt noch der Händler kennt Ihre Identität. Weder Kreditkartennummern, noch andere sensitive Informationen müssen herausgegeben werden, und der Händler ist in der Lage, einzig von Ihnen bestätigte Transaktionen durchzuführen.[/quote]

klingt für mich widersprüchlich.


#12

Ja, das ist mit bekannt ich sehe darin aber kein Problem - meinst Du, Fairmondo wird sich vorher (wieder) mit einem neuen Zahlungssystem auseinandersetzen (können) ?

Den Anklang des Wiederspruchs kann ich verstehen, ich bin aber nicht tief genug drin um das wiederlegen bzw. erklären zu können.


#13

Paypal sollte auf Dauer auch verabschiedet werden :wink:


#14

Auf jeden Fall!


#15

Wie schaut es denn z.B. mit der Anbindung von Giropay aus?
Ich denke das wäre ein sehr guter Kompromiss zwischen PayPal und Überweisung.


#16

Wurde schon letztes Jahr diskutiert. Ich finde das auch eine sehr gute Alternative.


#17

Hallo,
Neben Giropay wäre auch die Lastschrift ein prima Verfahren. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der GLSBank ist Fairmondo ja mit einem eigenen Stand / Vortrag vertreten. Kann man nicht die Gelegenheit nutzen einmal mit der GLS-Bank zu sprechen, was getan werden müsste, um Giropay, Lastschrift oder andere Möglichkeiten zu implementieren ?

Gruß
Jan-Peter


#18
  1. Die GLS-Gemeinschaftsbank eG in die Klärung der Frage nach einem für die Fairmondo eG sinnvollen Bezahlsystems ist eine sehr gute Idee. Ich würde gerne wissen, ob es dazu schon Gespräche gegeben hat und mit welchem Ergebnis.
  2. Fände ich es gut und möglicherweise für unsere Genossenschaft attraktiv, zwischen allen (per persönlichen Datensatzes in der Beitrittserklärung bekannten und identifizierbaren) Genossenschaftsmitgliedern für “Kompensationsgeschäfte” (siehe unten) untereinander ein Verrechnungssystem anzubieten, welches ohne eine Währung zu benutzen funktionieren und zu regelmäßigen Einnahmen bei der Fairmondo eG führen könnte. Diese Dienstleistung würde gegen eine geringfügige Transaktionsgebühr von z.B. anfangs 3 bis 5% des Zahlungsbetrags in Euro dem/der Käuferin angeboten. Diese würde per entsprechender Lastschrifteinzugsermächtigung z.G. der Fairmondo eG regelmäßig monatlich von deren Konto abgebucht werden, sobald eine Schwelle von z.B. 10 oder 20 Euro erreicht ist.
    Hier folgt ein Link zu einem beispielhaften, professionellen deutschen Modellunternehmen, welches mit seinen internationalen Mitgliedern schon einige Jahre lang mit guten Gewinnen für die Betreiber GmbH funktioniert: http://www.deutsche-kompensation.de/blog-categories/blog-marwiko-dkg/15-dkghandbuch
    (Zitat: “Die DKG - Deutsche Kompensationsgesellschaft GmbH bietet eine Datenbank zum Handel zwischen den angeschlossenen Teilnehmern, einschließlich eines Systems zur Bezahlung (Verrechnungskonten, ggf. Gewährung eines Einkaufsrahmens)”).
    Diese Form des fairen und vorteilhaften Handels/Tauschs untereinander mit Empfehlungscharakter (= kostenlose Werbung) sowie der Nutzung des “eigenen” Bezahlsystems würde allen Genossenschaftsmitgliedern zugute kommen, für einen Anreiz sorgen, selbst auch Mitglied zu werden, und letztlich einem insgesamt regeren, weil kostengünstigeren Warentausch förderlich sein.
    Die für professionelle, gewerbliche Verkäufer
    innen an das Finanzamt abzuführende Umsatzsteuer könnte in einer ganz “normalen” Rechnungsstellung in Euro ausgewiesen werden und über das gleiche Verfahren, wie oben bei der Transaktionsgebühr bereits beschrieben, vom Käufer in Euro eingezogen und danach dem Verkäufer gutgeschrieben werden. Der Nettopreis der Ware, also ohne die MwSt. (diese entfällt bei privaten Tauschgeschäften ohnehin), sollte jedoch ausschließlich in Form von Verrechnungseinheiten (die bereits zusätzlich auf der Rechnung ausgewiesen sind) vom Konto des Käufers abgebucht (Soll) und auf das interne Konto des Verkäufers als Einnahme (Haben) gebucht werden. Guthaben dienen dabei zur Verrechnung mit Forderungen von Auftragsnehmerinnen bzw. Verkäuferinnen, mit denen Tauschgeschäfte getätigt werden.
    Weitere Details wären noch auszuführen bzw. zu klären, wie z.B., ob es einen statischen “Wechselkurs” von 1:1 zum Euro geben soll oder ggf. inflationäre Entwicklungen im Euroraum durch Anpassung des Tauschkurses aufgefangen werden sollten. Jedenfalls darf es lt. BAFin keinen Rücktausch in Euro geben, wenn die Auflagen, die für Banken gelten, vermieden werden sollen (eine Banklizenz wäre m.W. unter dieser Voraussetzung nicht erforderlich und auch nicht anzustreben).

#20

Ist das damals passiert? Und was ist dabei rausgekommen? Falls, ist es nämlich an mir vorbei gegangen.